• Sie befinden sich hier:
  • Historie
Suche

Historie

  • 1908
    Mit der Übernahme einer Schmiede gründet Otto Pleissner eine Eisengießerei in Herzberg. Auf einer bebauten Fläche von 600 Quadratmetern und mit drei Mitarbeitern bewältigt man die anfallenden Arbeiten im Handformguss.
  • 1919
    Zwei moderne Kupolöfen werden angeschafft und die ersten Kräne werden im Werk aufgestellt.
  • 1920
    Der umständliche Transport der Rohstoffe mit Loren und Pferdefuhrwerken wird durch den Bau eines Anschlussgleises zu der unmittelbar am Gelände vorbeiführenden Bahn entlastet.
  • 1929
    Die Weltwirtschaftskrise bringt das Werk fast zum Erliegen. Nur mit großen Anstrengungen und Geschick können die Schwierigkeiten überwunden werden.
  • 1930
    Otto Pleissner entschließt sich, eine Bessemerbirne in Betrieb zu nehmen und somit mit der Stahlerzeugung zu beginnen. Eine neue Epoche für Pleissner beginnt.
  • 1936
    Franz Hug, Schwiegersohn von Otto Pleissner, tritt in die Firmenleitung ein. Mit ihm erhält Pleissner neuen "Schwung" und es folgen zahlreiche Um- und Neubauten. Pleissner erhält eine zweite Bessemerbirne, eine neue Stahlgussputzerei sowie eine Kernmacherei und Glüherei.
  • 1945
    Ein Schicksalsjahr für Pleissner: Durch die Explosion von zwei Munitionszügen auf dem nahe gelegenen Güterbahnhof werden über 70 Prozent der Werksanlagen zerstört. Nach dem Krieg und der Demontage der Fertigungseinrichtungen erfolgt sehr bald die Wiederaufnahme der Graugussproduktion, wobei zunächst Öfen, Töpfe und Pfannen für den täglichen Bedarf hergestellt werden.
  • 1950
    Es geht stetig aufwärts. Die weitere Entwicklung führt zur Aufnahme der Produktion von hochlegierten Stählen. Es entstehen ein chemisches Laboratorium, eine Modelltischlerei sowie eine Betriebsabteilung für mechanische Bearbeitung.
  • 1962
    Aufgrund der vielen Vorteile von Stahl gegenüber Eisen überflügelt die Stahlproduktion die Eisenproduktion, sodass die Herstellung von Grauguss eingestellt wird.
  • 1970
    In den 70er Jahren werden für die Modernisierung des Werkes über 30 Millionen DM investiert, um das Unternehmen produktiver und effektiver zu gestalten. Pleissner wird Marktführer für legierten und hochlegierten Armaturenguss und für Zulieferungen für Lokomotiv- und Waggonbau (Getriebe, Kupplungen und Fahrgestelle).
  • 1980
    Franz Hug stirbt und die Geschäftsführung übernehmen Eberhard Buttkus und Lieselotte Hug. Das Werk hat über 1.000 Beschäftigte, einen Jahresumsatz von 100 Mio. DM und einen monatlichen Ausstoß von ca. 1.300 Tonnen Stahl- und Edelstahlguss.
  • 1996
    Übernahme durch die Harzguß Zorge, eine Tochter der Ruhrkohle AG, und Umbenennung in Pleissner Guss GmbH. Der niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder besucht das Werk und verkündet die Übernahme offiziell vor der Belegschaft.
  • 1998
    Es erfolgt die Umfirmierung in AEK InterForm GmbH, Niederlassung Herzberg.
  • 2000
    Übernahme durch die Georgsmarienhütte Holding GmbH. Durch den Erwerb der AEK InterForm GmbH erweitert die Georgsmarienhütte Holding GmbH ihr Leistungsspektrum in der Herstellung und Bearbeitung von Gießerei-Erzeugnissen.
  • 2002
    Verselbstständigung zu eigenständiger Gesellschaft mit Rückkehr zum alten Namen Pleissner Guss GmbH.